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Wissenswertes & Erfahrungen

Bist du auch adlig?

Bist du auch eine Adlige, ein Adliger? Könnte man zwischen deinen Vor- und Zunamen auch getrost ein „von und zu“ schieben? Schon deine Geburt war vermutlich ZU schwierig – ZU früh, ZU spät, ZU kompliziert, ZU anstrengend.

Weil z.B. deine Nabelschnur um den Hals gewickelt war. Dass du „ZU“ warst, hat sich dann auch nicht mehr geändert: Du warst vielleicht ZU laut, ZU wild, ZU schnell, ZU sensibel, ZU „empfindlich“, ZU emotional. ZU anstrengend. Von allem ZU viel.

Logisch – du hast ja (für) deinen Zwilling mitgelebt. Und hattest deshalb von allem die doppelte Portion: Doppelte Power, doppelte Energie, doppelte Emotionen, doppelte Empathie, doppeltes Wissen, doppelte Gaben und doppelte Talente. Doppeltes Potential!

Und für traumatisierte Eltern und Bezugspersonen ist das eben ZU viel. Weil du ihr Nervensystem damit bis zum Anschlag triggerst. Und weil du dir selbst unerklärlich „anders“ vorkamst, alleine, unvollständig, auf der Suche nach irgendwem, hast du geglaubt, was man dir weiß machen wollte… und hast dich zurück genommen. Angepasst. Runter gedimmt… und funktioniert, wie du dachtest, dass du sein müsstest. Damit du nicht völlig verloren und einsam bist.

Das Gefühl von „ich bin anders, als die Anderen“ hat sich damit aber nicht geändert. Weswegen du dich vielleicht mehr im Hintergrund aufgehalten hast, nicht auffallen wolltest, nicht wieder „ZU“ sein wolltest und hast dich quasi unsichtbar gemacht und angepasst.

Und dann wurdest du Ein/e „VON“: Die Tochter/der Sohn VON, die Schwester/der Bruder VON, Nichte/Neffe VON, Freund/in VON, Ex VON, Ehefrau/-mann VON, Nachbar/in VON, Kolleg/in VON, Mitarbeiter/in VON, Frauchen oder Herrchen VON… Du selbst, alleine, hast nicht stattgefunden. Du wurdest entweder nicht gesehen oder warst Ein/e „VON“. Und dann warst du Ein/e „von und zu“… Ich kenne es. Ich war Anja von und zu Bollbach. „Toller“ Titel.

Bis ein Mensch in dein Leben tritt, dem du nicht „ZU“ bist. Wo du auch nicht unsichtbar oder Irgendjemand „VON“ jemand Anderem bist. Und du hast die Idee, dass dieser Mensch die Lösung aller Unzulänglichkeiten und von all dem, was dir bisher gefehlt hat, ist. Dabei ist er/sie „nur“ der Spiegel, der dir das alle Muster sichtbar macht, die schon vor deiner Geburt – nämlich beim Verlust deines Zwillings – entstanden sind. Die Intensität, die zwischen euch besteht, hat nichts mit dieser Person zu tun.

Sie hat mit deiner vorgeburtlichen Prägung zu tun. Die Intensität ist - völlig unromantisch - die Reaktion deines Nervensystems, das jedes Mal anspringt, wenn du in seinen/ihren Spiegel schaust.

Das ist so, wie du das Nervensystem deiner Eltern jedes Mal angetoucht hast, als du als Kind ZU viel warst… Dein System reagiert intensiv auf die Vertrautheit, Innigkeit, Tiefe, an die du dich dann erinnerst, wenn ihr gemeinsam eine schöne Zeit verbringt. Und dein System reagiert intensiv auf den Verlust, wenn wieder einmal eine Zeit des Rückzugs oder des Kontaktabbruchs herrscht.

Beides sind Erinnerungen. Intensive Erinnerungen, auf die dein Nervensystem eben intensiv reagiert. Aber nicht die Person selbst löst diese Intensität aus, die du JETZT erlebst. Sondern eben „nur“ deine Prägung löst diese Intensität an die Erinnerung AUS DER VERGANGENHEIT aus.

Dem Nervensystem ist die Zeit nämlich völlig egal - es reagiert, egal, wie alt die gemachte Erfahrung ist. Deine Dualseele drückt die Erinnerungs-Knöpfe. Das ist die Intensität, die da besteht. Weniger der Charakter, das Aussehen, das Konto, die Herkunft, das Alter… Spannend, dass Letzteres auch eigentlich alles überhaupt nicht interessiert?! Interessant ist doch nur das Gefühl, das ausgelöst wird, wenn es intensiv vertraut, innig und tief ist.

Alleingeborene Zwillinge wollen wieder das Gefühl „zurück haben“, das sie fühlten, als der Zwilling noch nicht gegangen war. Die Dualseele scheint dafür prädestiniert. Das Problem fängt aber dann an, wenn ich die Zwillingsschablone auf ihn/sie lege: Dann erreicht man zwar zeitweise die ersehnte Intensität, Vertrautheit, Innigkeit, Tiefe, wie seinerzeit mit dem Zwilling. Aber eben auch wieder jenen erfahrenen Verlust, den Rückzug, den Kontaktabbruch…

Die Dualseele ist quasi die Wiederholung deiner Zwillingserfahrung. Warum? Damit dir diese Erfahrung bewusst wird. Damit du sie erkennen kannst. Damit du diese Prägung transformieren kannst. Nicht, damit deine Dualseele endlich kommt und bleibt. Und endlich ausgleicht, was Zeit deines Lebens im Ungleichgewicht war. Das kann er/sie nicht, wenn du deine Zwillingserfahrung auf ihn projizierst! Es geht nicht um diesen Mensch! Es geht darum, was er dir zeigt. Es geht nie um andere Menschen. Es geht immer nur darum, was sie dir spiegeln.

Die Intensität hat weniger mit anderen Menschen zu tun, als mit der Intensität der erlebten Erfahrung bzw. den Umständen, die dir gespiegelt werden.

Wo stehst du aktuell? Macht das für dich Sinn? Kannst du etwas für dich erkennen? Hältst du noch am spirituellen Konzept fest?

Schreib mir gerne deine Sichtweise. Wenn du tiefer gehen willst, buche dir auch gerne einen kostenlosen und völlig unverbindlichen Termin: calendly.com/anja-bollbach

Erfahrungsbericht von Anika

Mir hat Dein Coaching wahnsinnig gut getan. Ich hab mich in Deiner Offenheit und mit Deiner Art, die Dinge klar und deutlich anzusprechen sehr wohl gefühlt. Vor allem fand ich beeindruckend, daß Du auf Fragen tatsächlich deutlich antwortest und nie um den heißen Brei herumredest oder schwammig antwortest. Ich wußte dann immer, voran ich bin und wie ich weiter vorwärtsgehen kann.

Das Wissen aus dem Coaching hat mich mega nach vorne katapultiert. Ich merke richtig, wie aufrecht ich nun stehen kann. Ich hab vorher schon viel an mir gearbeitet, aber ich hatte immer das Gefühl, irgendwas fehlt dabei. Durch das Coaching bei Dir konnte ich diese Lücke endlich schließen. Der Sog zu meinem Zwillingserinnerer (Dual) hat massiv nachgelassen und ich habe das Gefühl, endlich wieder selbstbestimmt leben zu können. Durch das Coaching habe ich gemerkt, daß ich auf ihn warte - das war mir nicht mal bewußt. Und das konnte ich durch das Coaching und die Übungen lösen, wodurch ich viel lebendiger bin. Das gefällt mir selber sehr an mir. Endlich komme ich morgens wieder lächelnd und summend die Treppe hinunter und freue mich für mich (!) auf den Tag.

Auch wenn es noch so einiges in mir zu tun gibt, habe ich einen riesigen Entwicklungssprung gemacht und ich bin glücklich darüber und sehr dankbar. Eine große Last ist von mir abgefallen. Ich bin auch wesentlich klarer geworden und kann überhaupt mal endlich Entscheidungen deutlich treffen und dies auch äußern. Das ist ganz neu für mich.

Ich bin auch immer noch unglaublich baff, auf wieviele Weisen das Thema des Alleingeborenen Zwillings meinen Alltag, mein Denken und mein Fühlen regelrecht im Griff hat und mich tatsächlich dadurch auch fernsteuert. Von daher fällt mir der Freiraum, den ich durch das Coaching bekommen habe, sehr deutlich auf. Wenn ich früher dachte, ich bin selbstbestimmt, dann weiß ich heute, daß es nicht so war und ich bin froh, daß ich dies in vielen Bereichen ändern konnte. Die innere Freiheit, die ich dadurch bekommen habe, freut mich jeden Tag. Dieses Gefühl, endlich meinen Körper so richtig in seinen Grenzen wahrzunehmen, zu spüren, wie ich fest mit ihm verankert bin, gibt mir eine unglaubliche Stabilität und Echtheit. Ich wußte nicht, daß ich keine Einheit mit ihm bin, bis ich Dein Programm mitgemacht habe. Und endlich weiß ich, wie es sich anfühlt IM Leben zu sein. Dafür danke ich Dir sehr.

Auch die Gespräche, das genaue Erklären hat mir sehr gut getan - endlich habe ich Antworten bekommen, die ich nicht nur verständlich und logisch fand, sondern mit denen ich auch was anfangen und damit an mir arbeiten konnte. Nicht dieses dubiose „da hast Du noch was nicht in dir gelöst“. Endlich klare Ansagen. Und Deine Ansagen passen soviel besser in die Realität als die aus dem Dualseelengeschwafel. Und das Beste: Sie helfen!

Es war eine schöne Zeit und ich freu mich jetzt auf die Wiederholung der Videos. Ich bin sicher, daß ich das ein oder andere vergessen habe und auch sicher, einiges gar nicht mitbekommen oder noch nicht verstanden zu haben. Da gibt es garantiert viel zu entdecken und darauf freue ich mich sehr. Und ich weiß, wenn ich bezüglich der Dualseele oder des Zwillings Fragen habe, bist Du nicht nur meine beste Adresse, sondern auch die, die mir wirklich was bringt. Ich danke Dir, daß Du Dich getraut hast, die übliche Ansicht über das Dualseelenkonzept in Frage zu stellen und Deinen Ansatz zur Verfügung stellst. Das ist so wertvoll.

Wie ich mich verändert habe?
In aller erster Linie bin ich nicht mehr so getrieben. In meinem Kopf ist eine wunderbare Ruhe eingekehrt. Mit dieser kann ich viel klarer sehen, was ich will, wohin ich will und was für mich als nächstes zu tun ist und das dann eben auch mit viel, viel weniger Druck. Ich spüre meinen Körper ganz anders und es ist wunderbar. Ich kann mich ohne Anstrengung richtig gut abgrenzen - das ist nicht mal ein aktiver Prozess, allein die Besinnung auf meinen Körper läßt mich sofort meinen Wert deutlicher erkennen und damit stehen meine Grenzen.

Weiter bin ich richtig schön lebendig geworden und was mir besonders gefällt: authentisch. Durch diese neue Stabilität, die ich durch das Integrieren des Mutterleibsdramas erlangt habe, kann ich mich endlich leben und erlebe mich richtig schön authentisch. Nix mehr mit verbiegen. Ich kann deutlich abwägen, ob ich da einen Kompromiss machen will oder eben nicht.

Weiterhin entdecke ich in mir Neugier mir selbst gegenüber. Ich merke, wie da der Wille in mir ist, endlich mich selbst kennenzulernen. Das gefällt mir: Endlich bin ich mir selber wirklich wichtig. Und im Gegensatz zu alten Glaubenssätze fühle ich mich dabei kein bißchen egoistisch, sondern spüre: Das ist Selbstfürsorge. Und das fühlt sich richtig gut an - endlich kann ich tanken. Das war vorher gar nicht möglich. Ich habe Energie immer nur verbraucht.

Rückmeldung von anderen:
Mein Mann sagt, daß mich Dein Coaching richtig nach vorn geschmissen hat. Es gab in den letzten Wochen einen richtigen Schub, den er selbst sehr gut bemerkt hat. Ich nehme wieder am Leben teil und das mit einer ganz neuen Freude und Lebendigkeit. Ich lache viel mehr, bin warmherziger als vorher und wieder präsent. Unsere großen Kindern konnten das auch bestätigen. Sie freuen sich alle, daß ich endlich wieder frei lächeln und lachen kann und nicht mehr gequält durch den Alltag irre.

Eine Freundin von mir hat mich letztes Jahr (sie wohnt weit weg) genau in der Anfangsphase mit meinem Zwillingserinnerer (Dual) erlebt. Als ich letzte Woche wieder bei ihr zu Besuch war (der letzte ist 1 Jahr her) war sie richtig erstaunt, wie krass ich mich verändert habe. Sie meinte ich bin so voller Lebendigkeit. Da ist auch soviel Leichtigkeit und Klarheit, ich spreche anders (nicht mehr so schnell und wirr, eher ruhig, bedacht und aussagekräftig), sie lauscht mir sehr gern. Auch findet sie, ich stehe wie ein Fels und strahle eine unglaubliche Echtheit aus. Ich bin selber richtig stolz gewesen bei ihren Worten.

Meine Schwägerin fühlt sich seit neuestem sehr wohl in meiner Nähe, sie sucht sie sogar und hakt sich in meinen Arm ein, lacht mit mir, hört mir zu und erzählt auch endlich mal von sich. Das hatte sie bis jetzt noch nie bei mir gemacht, meist ging sie früher woandershin, so blöd es auch klingt, aber das war echt so. Jetzt war die Zeit mit ihr sehr schön und da war auch kein Verschmelzen oder Zwillingsersetzen. Es hat sich sehr frei angefühlt, mit ihr Zeit zu verbringen.

Was ich in letzter Zeit auch öfter gehört habe, ist, daß die Leute mögen, was ich aus meinem Gedankenkonstrukt so raushaue. Früher bin ich von meinem Umfeld dafür belächelt und gemieden worden. Vor allem meine Ursprungsfamilie hat mich für meine Gedanken und Ideen kleingemacht. Heute gehen die Leute so leicht mit dem um, was ich sage. Sie nehmen die Bedeutung meiner Worte ganz anders und oft auch wertfrei (mir gegenüber) auf. Das gibt mir eine ganz andere Freiheit. Ich fühle mich vom Leben endlich angenommen so wie ich wirklich bin. Ich muss mich nicht verbiegen, ich darf absolut sein, egal wie. Das ist ein wunderschönes Gefühl.

Ich hab auch erlebt, wie irritiert manche Menschen sind, wenn ich ihre Erwartungen und Forderungen nicht oder nicht mehr erfülle. Und gleichzeitig merke ich, wie in ihnen Achtung und Wertschätzung mir gegenüber „wach“ werden. Wenn ich das bemerke, dann freue ich mich über mich selber, was ich da geschafft habe, denn dieser Abgrenzungsprozess läuft immer passiv ab - ich tue nichts bewußt in diesen Momenten dafür. Mein Nein kommt von ganz allein aus mir heraus. Ich brauche darüber nicht mehr nachzudenken, es ist einfach da, wenn es nötig ist. Das ist einfach nur cool und richtig entlastend. Der ganze Druck und Streß wird dadurch rausgenommen.

Und nochmal zu Dir: ich mag deine Art, die Dinge ehrlich und direkt anzusprechen. Irgendwie hast Du auch immer gemerkt, wie ich das Thema gerade verpackt brauche, damit ich weder vor den Kopf gestoßen werde, noch mich dann zurückziehe. Dies habe ich als sehr wertschätzend mir gegenüber empfunden. Das findet man kaum. Du hast mir auch nie was aufgedrückt, mich zurecht gewiesen oder Dich über mich gestellt. Du hast mir mit Respekt und Wertschätzung Deine Hand gereicht und ich hab sie sehr gerne genommen und mich immer wohlgefühlt bei Dir im Coaching. Die Struktur Deines Coachings finde ich sehr durchdacht und gewinnbringend. Ich hab deutlich gemerkt, daß Dir mein wirkliches Vorwärtskommen wichtig ist. Das kenne ich von anderen Coaches auch anders. Von daher bin ich Dir dafür auch sehr dankbar.

Sehr gefallen hat mir auch, daß Du meine Fragen ernst genommen und genauestens beantwortet hast. Klar, gerade zu Beginn sind die Antworten so anders als das, was ich sonst so gehört habe über den DS-Prozess, aber umso mehr haben sie mich auch weitergebracht.

Schlußendlich kann ich sagen: Du hast mich wirklich, wirklich gesehen und Ernst genommen. Du hast meine Ängste, Nöte, Schmerzen wahrgenommen und bist auf mich ganz speziell eingegangen und hast mich dadurch super unterstützt.

Vielen, vielen 1000 Dank, liebe Anja. Dieses Coaching war nicht nur sehr bereichernd im Dualseelen- und OneTwin-Thema, es war auch menschlich eine große Bereicherung für mich.

Ich freu mich auch auf später, wenn ich wieder ein Coaching brauche. Dann weiß ich genau, an wen ich mich wenden werde.
Ganz liebe Grüße,
Anika

Ich kann nicht, weil...

Fragst du dich auch manchmal, warum „alle Anderen“ sich einfach so irgendwas gönnen? Wellness, Reisen, Hobbies, Unternehmungen, Essen gehen… Alle. Außer dir.

Du kannst nicht. Da ist der Wunsch, ein Impuls, ein schickes Angebot - und eigentlich würdest du ja gerne sofort.

Aber du kannst ja nicht, „weil“. Und dir fallen sofort jede Menge Gründe ein, warum es nicht geht. „Ja! Aber…“

Es passt gerade nicht. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht später einmal… Erst musst du noch A, dann muss noch B sein, vorher muss sich noch um C gekümmert werden. Der Chef. Die Arbeit. Die Kinder. Der Hund. Zuerst müssen „alle Anderen“ versorgt werden. Es muss erst sicher sein, dass andere Menschen und Umstände gut versorgt sind und nix „anbrennt“.

Und vielleicht wartest du, bis deine Dualseele auftaucht – dann könnt ihr das später einmal zusammen machen. Oder noch schlimmer: Er steht vor der Haustür und du bist gerade unterwegs und gar nicht zu Hause! Ich kenn das. So ging es mir früher auch!

Die Dualseele verpassen, weil ich gerade am/im Leben bin… Oder ständig die eigenen Wünsche zugunsten Anderer hinten anstellen. Und sich erst einmal um alles andere kümmern. Versorgen. Kümmern. Sicherheit schaffen. Sich selbst ans untere Ende der eigenen To-Do-Liste stellen und darauf warten, dass ich irgendwann dann auch mal an die Reihe kommen werde.

So typisch für Dualseelen. Und für alleingeborene Zwilling: „Ich muss erst wissen, dass es allen gut geht, bevor ich es mir selbst gut gehen lassen darf!“

Stimmt das? Muss das sein? Kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo es allen so gut geht, dass ich dann endlich auch mal könnte? Oder dürfte?

Vielleicht. Wenn man dann von all dem Kümmern nicht zu müde ist, etwas zu unternehmen oder gerade dann so gar keine Lust hat. Es gibt unzählige Überzeugungen, die wir aus dieser vorgeburtlichen Prägung mitgenommen haben… und die unser Leben heute immer noch beeinflussen. Und einschränken. Ohne, dass wir es überhaupt merken. Weil es so normal ist.

„Ist das nicht normal?“ fragte mich letztens Karin. „Ich dachte, das ist bedingungslose Liebe. Zumindest Nächstenliebe. Das macht man doch so!“

Ja. Als Zwilling schon. Als Zwilling hast du das Kümmern-Aufopfern-Versorgen-Syndrom. Dieses „ich muss aufpassen, dass nix Schlimmes passiert. Dass mir hier Keiner wegstirbt. Dass ich nichts verpasse. Dass ich zur Stelle bin, falls mal was brennt“. Bedürfnisse erfüllen. Immer in Hab-Acht-Stellung sein. Kontrolle. Sicherheit. Sich um andere sorgen. Helfen, Retten, Heilen. Immer im Stress, in der Anspannung. Das Überleben der Anderen sichern.

Auch das der Dualseele. Ob´s ihm/ihr wohl gut geht? Er/Sie müsste mal, könnte doch, sollte endlich. Wenn er/sie doch mal dieses Video gesehen hätte, dieses Buch gelesen hätte, sich doch wenigstens dieses Thema anschauen würde! DANN würde es ihm/ihr besser gehen! Und dir. Du denkst, dann wäre alles entspannter, gechillter, gelassener. Denkst du. Aber dein Nervensystem braucht diesen Hype. Er ist beim Zwillingsverlust entstanden. Und „so was“ soll dir nicht noch einmal passieren. Also passt du immer gut auf Andere auf und bist besorgt. Das hast du dir beibehalten. Bis heute.

Immer in Alarmbereitschaft. Die Strategie wendest du bis heute immer noch an. Wie so viele andere übrigens auch. Entspannung Fehlanzeige.

Wie schön wäre es, wenn du das löschen könntest? Wenn du entspannt, sicher, ohne inneren Alarmknopf DEINEN Bedürfnissen und Wünschen nachgehen könntest? Weil du dein System runter fahren kannst. Weil du Niemanden mehr retten musst. Wobei die Frage ist – wollen und müssen Andere überhaupt gerettet werden? - Anderes Thema… Weil im Stress, Hustle, Anspannung, Traumamodus kein Genuss, keine Fülle möglich ist.

Du kannst das und noch viel mehr bremsenden Zwillings-Muster und -Gewohnheiten ändern. Es schlummert noch so vieles unbewusst, was dich trotzdem ständig dirigiert…

Willst du? Oder kannst du nicht, „weil“? Jetzt? Oder vielleicht später? Wenn du dich erst um XY und Z gekümmert hast und der Zeitpunkt besser passt?

Wenn du willst, wenn du kannst, wenn es keinen besseren Zeitpunkt gibt als jetzt und du auch endlich mal an die Reihe kommen willst, dann schreibe mir gerne eine PN.

Seelenliebe leben

Warum real gelebte, physische Seelenpartnerschaft so selten gelingt: Dualseelen reden gerne von Seelenliebe. Oder von Liebe auf Seelenebene. Das ist aber tatsächlich nicht das, was sie eigentlich wollen.

Gewollt ist doch eigentlich eine ganz menschliche, irdische, reale, physische Partnerschaft. Wir wollen doch nicht nur von einer harmonischen, erfüllten Partnerschaft träumen oder uns mit „Liebe auf Seelenebene“ zufrieden geben. Oder??

Das kann aber nur dann funktionieren, wenn wir unsere Physis, also unseren Körper dabei haben. Und mit „dabei haben“ meine ich, mit ihm verbunden sein, ihn bewohnen. Ist ein Trauma noch ungelöst, sind wir jedoch nicht wirklich permanent mit ihm verbunden. Wir sind dann nicht mit uns selbst verbunden. Sondern irgendwo „außerhalb“. In irgendwelchen spirituellen Welten unterwegs, mit dem Umfeld beschäftigt o.ä. Weg von uns. Getrennt. Abgespalten.

Voraussetzung, um mit jemand anderem in Verbindung gehen zu können, mit jemand Anderem verbunden zu sein, ist, dass wir mit uns selbst verbunden sind. Mit uns selbst verbunden, mit uns selbst in Kontakt. Uns selbst, unsere Persönlichkeit durch uns selbst ver-körper-n. Ist das nicht gegeben, kann ich auch nicht mit einem Anderen verbunden und in Kontakt sein.

Wir müssen uns also selbst „nach Hause holen“, alle abgespaltenen Anteile in uns integrieren, mit uns selbst verbunden sein. Das passiert (und noch mehr), wenn wir unser Trauma, ein alleingeborener Zwilling zu sein, integrieren.

„Das Problem“, die Ursache, die Lösung und die Voraussetzung ist der Zwilling.

Denn ansonsten sieht (Seelen)Partnerschaft zwar vielleicht hübsch nach außen aus. Aber nur, weil man Zeit zusammen verbringt oder vielleicht sogar zusammen wohnt, bedeutet das nicht automatisch, dass man auch tatsächlich real verbunden ist! Und dann ist das auch zwangsläufig nicht glücklich und erfüllt. Eine physisch gelebte Partnerschaft bedeutet nicht unbedingt, wirklich miteinander verbunden zu sein!

Verbundenheit mit einem Zweiten geht nur, wenn ich mit mir selbst verbunden bin und mich und mein Sein auch wirklich verkörpere. Dazu muss ich zu Hause, bei mir sein, den Körper bewohnen und mich mit und durch ihn ausdrücken.

By the way: Verbundenheit ist nicht Verschmelzung! Verschmelzung, eine „Einheit“, ist auch nicht erstrebenswert! Denn in der Verschmelzung kannst du dich nicht mehr selbst verkörpern. Du löst dich quasi in und mit dem Anderen auf. Und dann bist du wieder nicht mehr bei dir und mit dir selbst verbunden…

Der Körper will also in die „Seelenliebe“ mitgenommen werden! Es reicht also nicht, nur mental und/oder emotional zu transformieren – umfassende Heilung gelingt nur auf allen 5 Ebenen.

Wenn du wissen willst, wie das leicht, soft, aber effektiv und anhaltend funktioniert und du ganz bei dir ankommst und dich und dein eigenes Selbst verkörperst und mit dir gut verbunden bist (und auch bleibst – egal, wer da auftaucht!), schreib mir gerne eine PN. Ich sehe dich. Ich verstehe dich.

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